CD der Woche KW 10
 Matthias Schweighöfer - Lachen Weinen Tanzen

Jetzt singt er auch noch: Schauspieler Matthias Schweighöfer lässt die Gesangs-Stimme erklingen....

Matthias Schweighöfer wurde am 11. März 1981 in Anklam geboren. Momentan macht er sich nicht nur einen Namen als Schauspieler sondern auch als Synchronsprecher, Regisseur, Produzent und Sänger. Er ist einer der Gründer der Filmproduktionsgesellschaft Pantaleon Films, die er zusammen mit Dan Maag geschäftsführend leitet.

Durch seine Eltern Michael und Gitta Schweighöfer (beide Schauspieler) bekam "Mattes" schon frühzeitig Kontakt zur Bühne und machte seine erste Bühnenerfahrung in einer Schulaufführung von Bertolt Brechts Dreigroschenoper. Im Anschluss an sein Abitur am Chemnitzer Dr.-Wilhelm-André-Gymnasium begann er ein Studium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin, brach es aber nach einem Jahr ab.

1997 stand er im Alter von 16 Jahren unter der Regie von Andreas Dresen für den Fernsehfilm "Raus aus der Haut" zum ersten Mal vor der Kamera. Bis 1999 folgten weitere Rollen in deutschen Fernsehproduktionen. Nach wiederholten Fernsehauftritten gab er 2001 sein Debüt auf der Kinoleinwand in dem Jugendfilm "Herz im Kopf" als Dirk. Der endgültige Durchbruch gelang ihm 2003 an der Seite von Nora Tschirner in der Romanverfilmung "Soloalbum", die ihm den New Faces Award einbrachte. Schweighöfer arbeitete seitdem in zahlreichen nationalen und internationalen Produktionen sowie an renommierten deutschen Theaterhäusern.

Musikalisch veröffentlichte Matthias 2014 seine erste Single "Fliegen", die den Soundtrack zu seinem Film "Der Nanny" bildete. Die Single platzierte sich auf Platz 58 der Deutschen Single Charts. Sein erstes Studioalbum „Lachen Weinen Tanzen“ ist im Februar 2017 erschienen.

Mehr als ein Jahr hat der Schauspieler an der Platte gearbeitet. Das Album umfasst insgesamt 15 Songs. Schweighöfer hat ein Album gemacht von dem er selber sagt: "Es sollten Songs sein, die dich egal ob sie mit kleinem oder mit großem Besteck aufgenommen wurden - etwas fühlen lassen, die etwas mit Dir machen".

Um das zu erreichen hat Matthias mit Arne Schumann und Josef Bach gearbeitet. Aus musikalischen Ideen wurden erste Skizzen und schließlich instrumentale Songs, die wiederum Inspiration für die Texte waren, die Matthias Schweighöfer während intensiven Sessions gemeinsam mit Nisse und Jasmin Shakeri geschrieben hat. Anschließend ging es an die Aufnahmen im Funkhaus Berlin und in den Hansa Studios. Dort standen aber nicht nur Matthias und seine Band vor dem Mikrofon, sondern auch Musiker aus dem Orchester des legendären Filmmusikkomponisten Danny Elfmann. Zu hören ist viel Klavier, auch viele Streicher, Bläser und Chöre, ein angenehmer Bass. Man könnte eigentlich jeden Song instrumental unter Filmszenen legen.

Das Album "Lachen Weinen Tanzen" hat tatsächlich von all dem etwas, am wenigsten überraschenderweise vom Lachen. "Es reflektiert viel aus meinem Leben", sagt Schweighöfer. Das sei eben nicht immer nur Lachen, sondern habe viel mit Abschied zu tun, mit Mutmachen, mit Nachdenken über Liebe, über Menschen.

Stilistisch reiht sich der singende Schauspieler jetzt ein in die melancholischen Deutschpoeten à la Philipp Poisel, Max Giesinger, Tim Bendzko und Clueso, die Stimme oft eher zart als kraftvoll. Hier und da lehnt er sich deutlich an seine Musikerfreunde an. Etwas, das er beim Film vermisse, habe er in der Musik gefunden, sagt der Schauspieler: "Diese pure Emotionalität in einem Moment", dass in der Band alle aufeinander hören, zuhören, miteinander sein müssten.



Titel:

01. Lachen Weinen Tanzen
02. Superman und seine Frau
03. Viel zu viel
04. Regen (Interlude)
05. Wege
06. Am Ende des Tages
07. Auf uns Zwei
08. Bester Freund
09. Interlude
10. Deine Liebe
11. Durch den Sturm
12. Fallschirm
13. Gute Stille (Interlude)
14. Rest der Welt
15. Unzertrennlich

 


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